Polterabend vor der Hochzeit


Der Polterabend ist ein Hochzeitsbrauch, der dem Brautpaar für die Ehe Glück bringen soll. Am Polterabend werden Gegenstände aus Porzellan oder Keramik auf den Boden oder an die Wand geworfen. Das gemeinsame Zusammenfegen und Entsorgen des Scherbenhaufens ist ein Symbol dafür, dass das Brautpaar zukünftig gemeinsam schwierige Situationen meistern muss. Auf gar keinen Fall darf Glas oder Spiegel zerbrochen werden, denn sie bringen Unglück für die Ehe.

Einladung zum Polterabend immer üblicher

Der Polterabend wird vor der Eheschließung durchgeführt. Am Polterabend werden traditionell eigentlich keine Gäste fest eingeladen, er soll offen für alle Freunde und Bekannte sein. Mittlerweile ist es aber bei den meisten Eheleuten so, dass es eine Gästeliste gibt, da sonst zu viele Menschen erscheinen, die nicht bewirtet werden können. Am Tag des Polterabends geht es nicht ausschließlich um das Poltern, sondern auch um ein fröhliches Beisammensein mit Freunden und Gratulanten. Werden Einladungen verschickt, müssen diese nicht feierlich und festlich gestaltet sein, da der Polterabend eher eine laute und spaßige Angelegenheit wird.

Ausgetragen wird der Polterabend meist vor dem Haus der Braut. Die Scherben, die nach dem Poltern liegen, müssen von den Brautleuten zusammengefegt und entsorgt werden. Zum Poltern wird Porzellan verwendet, aber auch Keramikgegenstände wie beispielsweise alte Waschbecken. Nicht verwendet werden sollte Glas, da zerbrochenes Glas für zerbrochenes Glück steht.

Für die Verpflegung der Gäste sorgen die Brautleute selbst. Es muss kein Festmahl sein, meist ist ein gemischtes Buffet die beste Lösung. Um nicht in Stress zu geraten, sollten die wichtigsten Vorbereitungen schon einige Tage vorher getroffen werden. Der Tradition nach findet der Polterabend meist am Freitag vor der Eheschließung statt. Die Gäste des Polterabends müssen nicht zwangsläufig alle zur Hochzeit geladen sein, da die Trauung selbst oft in kleinerem Rahmen stattfindet.

Porzellan und Keramik als Geschenk zum freudigen Polterabend

Die Gäste bringen von zuhause alles an Porzellan und Keramik mit, was sie nicht mehr benötigen. Auch Tontöpfe oder Kronkorken von Bierflaschen werden zum Poltern benutzt. Die gesammelten Werke werden vorm Haus aufgebaut. Meist wird erst gemeinsam gegessen und getrunken, bevor es ans Poltern geht. Mit viel Lärm und Freude werden alle Teile auf dem Boden zerworfen. Der Krach der dabei entsteht, soll alles Schlechte vom Brautpaar fernhalten. Erst wenn die letzte Tasse gebrochen ist, muss das Brautpaar die Scherben zusammenkehren und wegwerfen. Wenn sie diese Aufgabe gemeinsam bewältigt haben, sind sie auch auf schlechte Zeiten in ihrer Ehe vorbereitet. Der Polterabend ist nicht nur in Deutschland bekannt. Mit etwas anderen Bräuchen wird er in vielen anderen Ländern auch gefeiert.

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